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Kostenträger – Verträge – AHB-Indikationen – Wunsch- und Wahlrecht

Damit eine Klinik medizinische Rehabilitationsleistungen erbringen kann, sind zunächst einige vertragliche Voraussetzungen erforderlich. Erst dann kann ein Kostenträger eine Bewilligung für die Klinik ausstellen. Hier informieren wir Sie über Verträge, Zertifizierungen

und die wichtigsten Kostenträger. Sie finden hier auch Informationen zum Wunsch- und Wahlrecht und geben auch Informationen zum Thema Mehrkosten, denn einige Krankenkassen gehen dazu über, von ihren Versicherten eine Kostenbeteiligung zu fordern, die über den gesetzlichen Eigenanteil hinausgeht, wenn die Versicherten von ihrem Wunsch- und Wahlrecht Gebrauch machen.

Kostenträger – Verträge – AHB-Indikationen – Wunsch- und Wahlrecht

Damit eine Klinik medizinische Rehabilitationsleistungen erbringen kann, sind zunächst einige vertragliche Voraussetzungen erforderlich. Erst dann kann ein Kostenträger eine Bewilligung für die Klinik ausstellen. Hier informieren wir Sie über Verträge, Zertifizierungen und die wichtigsten Kostenträger. Sie finden hier auch Informationen zum Wunsch- und Wahlrecht und geben auch Informationen zum Thema Mehrkosten, denn einige Krankenkassen gehen dazu über, von ihren Versicherten eine Kostenbeteiligung zu fordern, die über den gesetzlichen Eigenanteil hinausgeht, wenn die Versicherten von ihrem Wunsch- und Wahlrecht Gebrauch machen.

Verträge und Zertifizierung

Versorgungsvertrag

Krankenkassen dürfen medizinische Leistungen zur Vorsorge oder medizinischen Rehabilitation einschließlich der Anschlussheilbehandlung (AHB/AR) nur in Einrichtungen erbringen, mit denen ein Versorgungsvertrag nach § 111 SGB V besteht. Dieser Vertrag zwischen den Landesverbänden der Krankenkasse und der Ersatzkassen besteht. Er bildet die Grundvoraussetzung dafür, dass Patienten der gesetzlichen Krankenkassen zu uns in die Klinik kommen können.

Belegungsvertrag mit der DRV

Mit der DRV Bund haben wir einen Belegungsvertrag nach § 21 SGB IX geschlossen. Er ist Grundvoraussetzung dafür, dass Patienten der Deutschen Rentenversicherung (DRV) zur medizinischen Rehbilitation in unsere Klinik kommen können. Den Vertrag zwischen der DRV Bund als unser federführender Beleger und uns lassen auch die DRVén der Länder gegen sich gelten, so dass Versicherte aller Länder-DRV´en, z.B. der DRV Berlin-Brandenburg und der DRV Knappschaft-Bahn-See (DRV KBS) zu uns kommen können.

Zertifizierung

Kliniken müssen nach § 37, Abs. 3 SGB IX ein gültiges Zertifikat zum internen Qualitätsmanagement nachweisen, das von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) anerkannt ist. Unser Zertifikat mit der Registrier-Nr. 01 551 1301955 bescheinigt uns, dass wie die Anforderungen des Qualitätsmanagementverfahrens der DEGEMED 5.0 auf der Grundlage der DIN EN ISO 9001:2008 erfüllen.

AHB Indikationen

Kardiologie - Angiologie

Krankheiten des Herzens, des Kreislaufs und arterielle Gefäßkrankheiten

Gastroenterologie

Gastroenterologische Erkrankungen und Zustand nach Operationen an den Verdauungsorganen

Onkologie

Onkologische Krankheiten der Verdauungsorgane, der Brustdrüse sowie bei malignen Systemerkrankungen

Transplantation

Organ-Transplantationen, hier Stammzellentransplantation

Kostenträger Deutschen Rentenversicherung (DRV)

Als Faustregel gilt: Die DRV ist zuständig für all die Versicherten, die noch berufstätig sind. Denn das übergeordnete Ziel der Rehabilitation dieser Patientengruppe ist die Wiederherstellung der Berufsfähigkeit, natürlich auch mit dem Ziel, eine Berentung zu vermeiden nach dem Grundsatz REHA vor RENTE.

Unser Belegungsvertrag mit der DRV Bund als federführendem Beleger erlaubt es uns, Versicherte aller DRV´en zur Rehabilitation im Rahmen von allgemeinen Antragsverfahren (besser bekannt als Heilverfahren) und Anschlussheilbehandlungen (AHB) aufzunehmen. Regional bedingt haben wir daher auch viele Versicherte der DRV Berlin-Brandenburg und der DRV Knappschaft-Bahn-See mit denen wir ebenfalls einen engen Austausch pflegen. Wegen der Anerkenntnis der Verträge untereinander können wir auch die Versicherten von weiter entfernten Bundesländern aufnehmen, sofern medizinische Gründe nicht dagegen sprechen (z.B. zu lange Anreisewege bei einer AHB).

Kostenträger Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

Als Faustregel gilt: Die GKV ist zuständig für all die Versicherten, die bereits berentet sind. Denn das übergeordnete Ziel der Rehabilitation dieser Patientengruppe ist es, ein möglichst selbstständiges Leben zu führen und eine drohende Pflegebedürftigkeit zu vermeiden nach dem Grundsatz REHA vor PFLEGE.

Der zwischen den Verbänden der Krankenkassen und uns geschlossene Versorgungsvertrag nach § 111 SGB V und die Zertifizierung unserer Klinik nach § 37, 3 SGB V bilden die Grundlage, um Versicherte aller gesetzlichen Krankenkasse in unserer Klinik aufzunehmen. Zudem haben Versicherte ein Wunsch- und Wahlrecht (§ 8 SGB IX). Die Krankenkasse muss die Wünsche des Versicherten und seine persönliche Lebenssituation , wie Alter, Geschlecht, weltanschauliche Bedürfnisse u.ä. bei der Auswahl der Rehaeinrichtung berücksichtigen. Lesen Sie zu diesem Thema mehr unter dem Punkt Wunsch- und Wahlrecht sowie Mehrkostenbeteiligung.

Wunsch- und Wahlrecht Ι Mehrkosten zur Reha

Wirtschaftlichkeitsgebot der Krankenkassen

Grundsätzlich sind die Krankenkassen an das Wirtschaftlichkeitsgebot gebunden. Das ist auch gut so, denn sie sollen mit den Versichertengeldern sorgsam umgehen. Aber nicht immer verbirgt sich hinter dem günstigsten Angebot für den Versicherten auch die für diesen passende Leistung. Deswegen sind die Krankenkassen bei Ihrer Entscheidungsfindung verpflichtet, die persönlichen Lebensumstände des Einzelnen zu berücksichtigen. Aus diesem Grund wurde auch das

Wunsch- und Wahlrecht

nach § 8 SGB IX eingeführt, in dem es heißt, dass bei der Entscheidung den berechtigten Wünschen des Versicherten entsprochen wird. Es muss auf die persönliche Lebenssituation, das Alter, das Geschlecht, die Familie sowie die religiösen und weltanschaulichen Bedürfnisse der Leistungsberechtigten Rücksicht genommen werden. Weitere Gründe können z.B. auch die Nähe zu Angehörigen sein, um nach einem einschneidenden lebensbedrohenden Ereignis während der Reha auch durch Besuche der Angehörigen psychisch unterstützt zu werden.

Mehrkostenbeteiligung

Wählt ein Versicherter eine andere zertifizierte Einrichtung als die, die die Krankenkasse ihm vorgeschlagen hat, so muss er die Mehrkosten selbst tragen. Dies gilt jedoch nicht für die Mehrkosten, die im Rahmen des Wunsch- und Wahlrechts angemessen sind. Die Krankenkasse muss ausführlich begründen, weshalb sie dem Wunsch des Versicherten nicht entspricht. Sie muss dies vor allem mit einem rechtsmittelfähigen Bescheid tun, damit auch ein Widerspruch möglich ist.

Arbeitskreis Gesundheit unterstützt

Der Arbeitskreis Gesundheit e.V. unterstützt Versicherte bei der Durchsetzung ihres Wunsch- und Wahlrechts. Auf der Homepage des Arbeitskreis Gesundheit finden Sie Hinweise, was Sie beachten müssen, um in Ihre Wunschklinik zu kommen.

Sicher ohne Mehrkosten in die Klinik am See, wenn Sie bei diesen Partnern versichert sind:

Mit den nachstehend genannten Krankenkassen arbeiten wir seit vielen Jahren partnerschaftlich und vertrauensvoll zusammen. Mit vielen bestehen enge Kooperationen, um die Rehabilitation stetig weiter zu entwickeln und neue Konzepte und Strategien umzusetzen. Als Versicherter einer dieser Krankenkassen müssen Sie sicherlich nicht mit Mehrkosten rechnen, wenn Sie uns als ihre Wunschklinik benennen.

In Deutschland gibt es über 120 gesetzliche Krankenkassen. Einige davon sind z.B. regional begrenzt, haben nur ein spezielles Klientel oder sind nicht ganz so groß. Wenn Sie Ihre Krankenkasse hier nicht finden, heißt das jedoch nicht auch gleichzeitig, dass Sie mit Mehrkosten rechnen müssen, wenn Sie in die Klinik am See möchten. Ihre Krankenkasse gibt Ihnen sicherlich sehr schnell Auskunft.

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